Minenfeld

Ziel des Spiels: Bei diesem Spiel geht es darum, daß die einzelnen Kegler ein Minenfeld durchqueren, dessen Größe von der Anzahl der teilnehmenden Kegler bestimmt wird:
Größe des Minenfelds=Anzahl der Kegler x10
Vor dem Spiel: Jeder Kegelbruder hat drei Minen zur Verfügung, je eine offene und zwei verdeckte, die er vor dem Spiel innerhalb dieses Feldes verteilt, d.h. zuerst wählt jeder für seine offene Mine eine beliebige Zahl aus dem Feld aus, die für alle sichtbar an der Tafel angeschrieben wird. Danach notiert jeder Keglerbruder noch zwei weitere, diesmal geheime Minenpositionen auf jeweils einem Stück Papier (oder Bierdeckel) und legt die Zettel verdeckt in die Mitte des Tisches. Allein aufgrund der Tatsache, daß sich die Kegelbrüder ja nicht absprechen, sind Mehrfachnennungen hierbei natürlich möglich, aber darüberhinaus auch ohnehin erlaubt, d.h. sowohl bei der offenen Mine darf dieselbe Zahl durchaus von mehreren Kegelbrüdern auswählt werden als auch bei den verdeckten Minen darf ein Kegelbruder, wenn er möchte, zweimal (oder zusammen mit der offenen sogar auch dreimal) dieselbe Zahl auswählen.
Durchführung: Es wird der Reihe nach mit je einem Wurf in die Volle 9 gekegelt. Die Wurfergebnisse werden jeweils bei jedem Kegler aufaddiert und stellen die Position dar, an der er sich im Minenfeld gerade befindet. Hierbei besteht bei jedem Wurf stets Holzpflicht – absichtlich Kalle werfen, um die anderen erstmal schön vorgehen zu lassen, gilt nicht! Kommt der Kegler nun auf eine Zahl, an der sich eine oder mehrere Minen befinden, explodieren diese (alle) sofort (auch wenn es eine seiner eigenen war!) und der Kegler wird pro Mine um jeweils zehn Holz nach hinten katapultiert. Während bei offenen Minen durch den Tafelanschrieb für alle offensichtlich ist, daß der Kegler gerade auf eine Mine getreten ist, muß sich bei einer verdeckten Mine ihr Urheber natürlich melden und zum Beweis den entsprechenden Zettel offenlegen. Wird dies vom betreffenden Minenleger verschlafen, hat der Kegler Glück gehabt und die Mine explodiert nicht (Blindgänger), bleibt jedoch weiterhin scharf.
Ende des Spiels: Gewonnen hat dann letztlich, wer als erster das Minenfeld überquert hat; alle anderen bezahlen pro Holz, das sie vom Ende des Minenfelds entfernt sind, einen bestimmten Geldbetrag (z.B. 5ct) als Strafe.
Optionale Ergänzungen:
Schubsen: Kommt ein Kegler im Verlauf des Spiels an eine Position, an sich der bereits ein anderer Kegelbruder befindet, wird dieser, da nicht zwei Brüder an derselben Stelle stehen können, um eine Position weiter nach vorne geschoben. Befindet sich dort nun zufällig eine Mine, explodiert diese natürlich und der „geschubste“ Kegelbruder hat leider Pech gehabt.
Mitnehmen: Liegen an einer Position drei Minen auf einmal, wird der Kegler, der da drauftritt, erstmal ganz normal 30 Holz nach hinten gesprengt. Da die Sprengkraft aber so groß ist, werden davon auch die Felder betroffen, die unmittelbar daran angrenzen, d.h. wenn Kegelbrüder auf dem direkt vorhergehenden oder nachfolgenden Feld stehen, werden diese ebenfalls nach hinten gesprengt, allerdings nur um zehn Holz.
Jetzt wünschen wir Euch genauso viel Spaß mit diesem Spiel, wie wir ihn auch immer haben, und natürlich alle Zeit "Gut Holz"
Der Text wurde von von Kall Will verfasst. Das Kopieren des Spiels aus dieser Seite ist nicht gestattet. Das Spiel steht jedoch mit Regeln und Herkunftsnachweis als PDF zum Download zur Verfügung.


